Frank Morris, der 1962 von der Gefängnisinsel Alcatraz fliehen konnte, kehrt nach -zig Jahren in den inzwischen zum Museum umfunktionierten Knast zurück, um einen alten Plan für ein Geldversteck zu suchen. Eine kleine Gruppe von Besuchern glaubt, den Ausbrecher erkannt zu haben, und kommt nach Einbruch der Dunkelheit wieder auf die Insel. Frank, der sich verfolgt fühlt, dreht durch und mordet munter drauflos…
Obwohl der Aufhänger zu „Terror in Alcatraz“ ganz eindeutig im Krimigenre zu finden ist (vgl. Don Siegels „Flucht von Alcatraz“, USA 1979), so bedient sich Philip Marcus doch überwiegend der Regeln des Stalk’n-Slash-Kinos, um seine Geschichte in Gang zu halten. Recht formelmäßig läuft da der Body-Count ab, eigene Ideen sind kaum mehr zu verzeichnen. Dabei ist der Grundplot gar nicht mal so uninteressant. „Terror in Alcatraz“ ist aber im Endergebnis nur ein billiger B-Film, der an den schlechten Darstellern und den noch mieseren Dialogen krankt. Die deutsche Fassung ist cut. Mit Aldo Ray, Veronica Porche Ali, Sandy Brooke, Scott Ryder u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin