Die kranke Mrs. Bramson holt den Kellner Danny ins Haus. Dieser erweist sich als Charmeur und ist schon bald der Herr im Haus. Olivia, die Tochter der gelähmten Gönnerin, wird Dannys Geliebte. Das Dienstmädchen Dora, die ein Kind von ihm erwartet, ist allerdings sehr empört darüber. Doch Danny ist mehr als nur ein Schwerenöter und Frauenheld: Er ist auch ein psychopathischer Axt-Mörder.
Lahmer, aber gut gespielter Psychothriller, der in typisch britischer Unterkühltheit eine Krankengeschichte um einen psychopathischen Frauenmörder erzählt. Der Film selbst krankt etwas an dem gekünstelten Regiestil durch Karel Reisz, kann aber durch die effektive Schwarzweiß-Fotografie (Kameramann: Freddie Francis) wieder Boden gewinnen. Eine Hutbox mit geheimnisvollem Inhalt, die sich in Dannys Zimmer auf dem Schrank befindet, ist der makabre Thrill des Ganzen und wird plakativ in den Vordergrund gestellt, so daß die psychologische Tiefe der Hauptfigur vernachlässigt wird. Weitgehend ohne Spannung und für heutige Verhältnisse zu zahm, verpufft die Wirkung dieses frühen Schockers schon recht schnell. Mit Albert Finney, Mona Washbourne, Michael Medwin, Shella Hancock u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin