Franks Bewertung

starstar / 4

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

19.07.2013
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Review

von Frank Trebbin

London. Im Striptease-Club „Vixen“ bekommt es Tänzerin Lucy, Künstlername Justice, mit einem Werwolf zu tun und tötet diesen. Clubbetreiberin Jeanette lässt die Leiche zwar verschwinden, ahnt aber nicht, dass Werwolf-Boss Jack Ferris, dem der Club einst gehörte, nun ganz sauer ist und sein Rudel auf Spurensuche schickt, die ihn prompt zu Lucy führt, die zu allem Überfluss auch noch mit Scott liiert ist, der auch zu Ferris' Rudel gehört...



Erst hatten wir „Cockneys vs Zombies“, jetzt gibt es (und das passt wegen britischer Produktionsgelder und Nebendarsteller Alan Ford auch ganz gut): „Strippers vs Werewolves“. Doch damit erschöpfen sich schon die Parallelen, denn dieses Mal darf man einer lupenreinen Trash-Komödie beiwohnen, bei der viele Witze im Ansatz stecken geblieben sind und gar nicht mehr zünden mögen, zumal diese auch nicht sehr zielgerichtet eingesetzt wurden. Überhaupt ist Timing das große Problem von Regisseur Jonathan Glendenning, denn mitunter passen seine Szenen nicht sauber aneinander und auch der mit Blut und Gewalt aufgehübschte Horroranteil wirkt störend. Stoffliche Grundlage bildet natürlich mal wieder ein Comic, was zumindest durch die oft eingesetzte Split-Screen-Technik schön adäquat umgesetzt wurde. Die ziemlich lächerlichen Werwolf-Masken, die subtil vorgebrachte „Twilight“-Veralberung durch die ziemlich gespannte Liaison zwischen Lucy und Scott aber auch die Zubrot-Auftritte von Steven Berkoff und Robert Englund zeugen zwar davon, dass die Macher Spass haben wollten, doch überträgt sich dieses leider nicht auf den Zuschauer. Fazit: gut gemeint, gut vergeigt. Auf DVD (16:9) letterboxed (2,35:1). Des weiteren mit Adele Silva, Martin Compston, Billy Murray u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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