Franks Bewertung

starstar / 8

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

04.05.2013
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Review

von Frank Trebbin

Ein privater Club ist von dem Serienmörder, dem den „Collector“ nennt, mit derart vielen Fallen ausgestattet worden, dass die vielen Party-Suchenden zu Dutzenden abgeschlachtet werden. Der Dieb Arkin kann diesem Massaker entkommen, landet aber nicht nur im Krankenhaus sondern auch schnell bei einer Truppe von Söldnern, die im Auftrag des sehr reichen Mr. Peters dessen Tochter Elena, die vom „Collector“ entführt wurde, suchen. Gemeinsam dringt man in das leerstehende Hotel „Argento“ ein, in dem der „Collector“ sein Haupt- und Folterquartier eingerichtet hat…

Dass Horrorfilme schon immer ihre eigene Logik hatten (siehe die berüchtigte Flucht in immer kleinere, engere Räume in jedem Slashermovie), wird ja von den meisten Fans klaglos hingenommen. Dass aber ein Film wie „The Collection“ derart unlogisch und schlecht konzipiert daherkommt, um einfach nur das Publikum zu überrumpeln und mit modisch aufgehübschten Brutalitäten regelrecht zu überfahren, ist schon ziemlich keck (oder – je nach Sichtweise – hart an der Grenze zur Gewaltpornografie). Fragen über Fragen häufen sich da auf und lassen selbst den geneigten Fan von spritziger Splatter-Ware mit einem Kopfschütteln zurück. Wo ist hier eine vernünftige Handlung oder gar das Motiv des maskierten Killers? Hat denn niemand das Treiben in dem „Argento“-Hotel schon vorher bemerkt und warum hat der „Collector“ seine Wirkungsstätte so mit Fallen zugebaut, wenn es doch sein Versteck ist? Klar, dass Regisseur Marcus Dunstan, der bereits den Vorfilm „The Collector“ drehte und einige Drehbücher für die „Saw“-Reihe schrieb, nur Interesse daran zeigt, das Thema um grausame Fallen noch auszuweiten und so ganz lapidar Action, Blut und schockierende Details in einem Sammelsurium an Minimal-Story unterzubringen. Doch musste es wirklich so plump und so öde werden? Auf DVD (16:9) letterboxed (2,35:1). Mit Josh Stewart, Emma Fitzpatrick, Christopher McDonald, Lee Tergesen, Randall Archer u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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