Franks Bewertung

star / 4

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Ein Meteorit geht unweit eines typischen US-Redneck-Kaffs herunter. Bestandteile des riesigen Steins sind Rohdiamanten und kleine, niedliche außerirdische Spinnen. Eine von ihnen wächst aus irgendeinem Grund zu einem Riesenexemplar heran. Angst und Schrecken machen sich unter der Bevölkerung breit. Nur eine Handvoll unerschrockener Einwohner halten gegen den Angriff des Monsters…

„Invasion der Riesenspinne“ ist ein echter 50er-Jahre-Science-Fiction-Trash, nur eben, daß er fast zwanzig Jahre nach z.B. Bert I. Gordons „Die Rache der schwarzen Spinne“ entstanden ist, der ein ähnliches Thema behandelt. Neben den dilettantischen Leistungen der Darsteller, die ebenso bescheuert sein müssen wie ihre Filmrollen, sind vor allem die billig zusammengeschusterten Tricks (hier besonders die Riesenspinne) erwähnenswert, die so alles in den Schatten stellen, was vor der Erfindung des Rades aktuell war. Das Skript strotzt nur so vor Unlogik, so daß der erfahrene Zuschauer sich erst gar nicht die Mühe machen sollte, der Handlung bis aufs kleinste zu folgen. Hierzulande ist „Invasion der Riesenspinne“ als Videopremiere „gefeiert“ worden. Die Synchronisation ist diesmal besonders dürftig ausgefallen. Mit Steve Brodie, Barbara Hale, Leslie Parrish, Alan Hale jr. u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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