Franks Bewertung

starstarstar / 7

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


114 Mal gelesen

Review

von Frank Trebbin

Ein Haufen achtlos in den Müllkorb geschmissener „Halloween“-Filmplakate läßt den berühmten Massenmörder Michael Myers sich in einem Stockholmer Filmstudio materialisieren. Dort hetzt er sofort dem jungen Richard hinterher, der auf seiner Flucht durchs Haus viele absurde Situationen zu überstehen hat. Nach einigen Morden kann Michael Myers vorerst gestoppt werden…doch nur, um in Teil zwei in genau jenem Krankenhaus aufzutauchen, in das man den verletzten Richard gebracht hat. Zu unserer aller Freude hat Michael diesmal Jason Vorhees und Leatherface zur Unterstützung mitgebracht.

Die beiden schwedischen Amateurfilme von Henrik Wadling und Co. (bei Teil 2 standen noch Kaj Steveman, Mikael Beckman und Anders Ek hinter der Kamera) zeichnen sich dadurch aus, daß genretypische Situationen -abgeguckt von bekannten Vorbildern– mit viel Humor vermengt werden und so ein sehr unterhaltsames, kurzweiliges Programm ergeben. Drehte man Teil 1 noch auf Super 8, so ist die Fortsetzung bereits ein 16mm-Film, der von der Qualität her Standardansprüche vollauf befriedigt. Die blutig in Szene gesetzten Morde weisen eine Unzahl von phantasievollen Effekten auf, die allesamt in Heimarbeit entstanden sind. Handlungsmäßig wird beim ersten Film nicht viel Neues geboten als nur das ewige Stalk’n-Slash-Herumgehetze. Teil 2 hingegen wartet wenigstens noch mit einer sehr einprägsamen Ärzte-Party-Sequenz auf, die, was Sex und Alkohol angeht, ziemlich eindeutig ist. Die Filme sind beide auf schwedisch, der Handlung kann man aber auch ohne Sprachkenntnisse folgen. Mit Richard Holm, Mikael Beckman, Sven-Erik Olsson, Jan Larsson u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

Details