Dabby und Kid, zwei ausgelassene Teenager, erschrecken fremde Leute dadurch, daß sie sie anrufen und drohen, deren angebliche Geheimnisse zu verraten. Aus diesem Riesenspaß wird bald blutiger Ernst, als die beiden an den Mörder Steve geraten, der natürlich glaubt, zwei potentielle Zeugen seiner Tat an der Strippe zu haben. Steve macht sich auf den Weg zu dem einsam gelegenen Haus der beiden…
Kaum zu glauben, was William Castle trotz geringen Budgets und unglaubwürdiger Handlung so auf die Beine stellen kann. In „Es geschah um 8 Uhr 30“ ist es ihm sogar gelungen, das Minimum an Mitteln, was ihm z. B. in „Mörderisch“ zur Verfügung stand, zu unterbieten und trotzdem ein spannendes Filmchen fertigzustellen. Das nebelverhangene Finale erinnert an alte Gothic-Klassiker und ist stellenweise wirklich nervenzerrend. Für heutige Verhältnisse ist das Ganze allerdings weitaus zahmer, so daß man sich über die FSK-Freigabe eigentlich nur noch wundern kann. Fazit: William Castle auf der Höhe seines Schaffens. Mit John Ireland, Joan Crawford, Leif Erickson, Andi Garrett u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin