Franks Bewertung

starstarstar / 3

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Der Verlagsmitarbeiter Will Randall überfährt auf dem Nachhauseweg von einem Geschäftstermin in Kanada einen Wolf. Als er sich dem Kadaver nähert, springt das Tier auf und beißt Randall. Nach New York zurückgekommen, erwachen in Will ungeahnte Instinkte: Er sieht und hört besser, seine Sinne sind einfach geschärfter. Beim ersten Vollmond ergreift der Wolf in ihm jedoch auch die Böse Seite des Ichs, und so erwacht Will am nächsten Morgen neben einem schrecklich zugerichteten Leichnam. Als er die attraktive Laura kennenlernt, nimmt das Schicksal seinen Lauf…

Obwohl „Wolf“ die äußerlichen Kennzeichen eines Horrorfilms trägt, ist es doch keiner. Ähnlich wie in Jack Nicholsons anderem großen Mainstream-Genreausflug, den er auch schon mit Michelle Pfeiffer bestritten hat („Die Hexen von Eastwick“ von George Miller), geht es auch hier zu, als wenn sich ein Professor für Soziologie an einem Splatterfilm versuchen würde: Es wird viel zu viel gelabert, und passieren tut nichts. Darüber hinaus ärgert es einen schon ein bißchen, daß man „Wolf“ auch noch als prickelnden Erotikhorror hinstellt, der sein Hauptdarstellerpaar plakativ auf dem Videocover als Betthupferl darstellt. Filmisch gesehen ist „Wolf“jedoch sehr ordentlich, auch wenn das Herumgespringe der Werwölfe am Ende ein wenig an das moderne Hongkong-Kino erinnert. Auf Video letterboxed (1,73:1). Des weiteren mit James Spader, Christopher Plummer, Kate Nelligan u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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