Franks Bewertung

starstarstar / 4

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Die Stadt Boston zittert vor einem unheimlichen Frauenmörder, der seinen Opfern nach ritueller Art den Kopf abschneidet. Alle ermordeteten Mädchen stehen in Verbindung mit Professor Vincent Millett, der sich seit seiner Forschungsreise zu den Kopfjägern Neuguineas merkwürdig benimmt. Lieutnant Judd Austin untersucht die Fälle und lernt dabei Eleanor Adjai kennen, die attraktive Assistentin Milletts. Deckt sie etwa ihren Professor?

Kenneth Hughes muß seine Vorgänger aus der Stalk’n-Slash-Reihe genau studiert haben, denn er macht sich ein klein wenig lustig über seine Konkurrenten und spielt darüberhinaus mit den Erwartungen des Publikums. Interessant sind die Details am Rande (z.B. Jasons Eishockeymaske in der Wohnung eines Verdächtigen) und die gut ausgelegten „red herrings“. So ist „Terror Eyes“ zu einem recht spannenden, abwechslungsreichen Horrorthriller geworden, der auf technisch brillante Weise ein paar höchst makabre Einfälle (u.a. die Szene mit der Fleischeinlage in der Suppe) mit in die Handlung einfließen läßt. Das überraschende Ende mit dem aufgesetzt wirkenden Schlußgag deutet eigentlich mehr in die Richtung, daß „Terror Eyes“ auch eine nicht ganz klar zu erkennende Parodie auf die üblichen Slasher-Flicks sein könnte. Erstaunlich ist noch, daß sich die Detaillierung der Mordszenen in Grenzen hält. Mit Leonard Mann, Rachel Ward, Drew Snyder, Joseph R. Sicari u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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