Das über einhundert Jahre alte Vargas-Haus wurde einst auf einem erloschenen Vulkan erbaut. Nachdem in der Vergangenheit bereits diverse Todesfälle passierten, hat man das Haus kurzerhand geschlossen. Nun möchte ein Psychiater dort ein Drogen-Rehabilitationszentrum eröffnen. Der erste „Unfall“ kommt schneller als erwartet…
„The Evil“ ist ein flottes Filmchen um den hinreichend bekannten Plot des alten, verwunschenen Hauses. Einige Handlungsstränge könnten direkt aus den platteren Teenie-Schlitzer-Streifen stammen, denn der Psychologe und seine Crew haben in etwa den gleichen Humor wie die Kids in „Freitag der 13.“. Ausführender Produzent von „The Evil“ war Ed Carlin, der sich durch diese Arbeit einige Ideen und Motive (z.B. ein Unfall mit einer Kreissäge!) für „The Witch“, den er auch produziert hat, holte. Das Drehbuch ist erfreulich vielschichtig und bietet den Figuren Raum zur Entfaltung. Etwas unglaubwürdig und überzogen wird es nur dann, als die letzten beiden Überlebenden durch eine Gruft im Keller zum Teufel höchstpersönlich hinabsteigen. Diese Sequenz fehlt dann auch in einigen Kopien der US-Fassung, weil die Amis ja schließlich recht puritanisch sind. Fazit: Horror von der Stange, dafür aber durchgehend unterhaltsam. Mit Richard Crenna, Joanna Pettet, Andrew Pine, Cassie Yates u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin