Der New Yorker Geschäftsmann Robert, seine Freundin Marie und ein paar Freunde fahren aufs Land, um sich Roberts Boot, das in einem Privatdock gebaut wird, anzusehen. An diesem Boot arbeitet der leicht verrückte Otis, der schon einmal getötet hat– und er scheint es wieder tun, denn ein maskierter Mörder geht unter den Wochenendgästen Roberts um…
David Paulsens kleines B-Picture ist ein früher Splatterfilm, der dreckig genug ist, um sich heute von den gelackten Mainstream-Produktionen abzuheben. In erster Linie wird jedoch die gute, alte (S)Exploitation-Masche geritten, denn nacktes Fleisch und Soft-Core-Einlagen gibt es genug. Was jedoch am meisten erstaunt, ist die Tatsache, daß David Paulsen, der auch für das Drehbuch verantwortlich ist, die Handlungsmechanik der erst Jahre später enstandenen „Freitag der 13.“-Filmreihe (sprich: „erst bumsen- dann sterben“) ausgiebig durchexerziert. Die Morde sind auffallend graphisch und teilweise recht blutig. Die Schlußsequenz mit der Kettensäge läßt Erinnerungen an Tobe Hoopers Meisterwerk wachwerden. Mit Christopher Allport, James Doerr, Marylin Hamlin, David Gale u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin