Franks Bewertung

starstar / 3

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Tania, die Tochter des berüchtigten Barons von Frankenstein, kehrt nach Beendigung ihres Medizinstudiums in ihren Heimatort zurück. Nichtsahnend, was ihr Vater da so im Labor treibt, wird sie trotzdem in seine Arbeit verwickelt, weil der Baron bald von seinem eigenen Geschöpf ermordet wird. Tania führt die Arbeit ihres Vaters fort: Sie erweckt eine weitere Leiche zum Leben.

Dieser dummdreiste Versuch, sich in die Erfolgswelle der „Frankenstein“-Hammer-Serie einzuschmuggeln, ist, obwohl sämtliche Register des klassischen Schauermärchens gezogen werden, mißglückt. Den größten Schuldanteil dabei hat die lustlose Leistung des völlig untalentierten Mel Welles, der bereits schon „Das Geheimnis der Todesinsel“ verzapft hat. Einigen Quellen zufolge soll sich hinter dem Pseudonym Mel Welles der Deutsche Ernst von Theumer verstecken (wer weiß?). Nur der Maskenbildner hatte sichtlich Freude an seinen kruden Einfällen und den für damalige Zeiten sehr graphischen Spezialeffekten. Trotz der überraschenden Schlußpointe bietet „Lady Frankenstein“ keine Neuerungen. Letterbox (1,6:1). Mit Joseph Cotten, Sara Bay, Mickey Hargitay, Paul Mueller u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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