An einem friedlichen Ausflugssee geschehen mehrere grausame Morde. Alle scheinen mit einer Angel(!) verübt worden zu sein. Sollte etwa ein enttäuschter Angler dahinterstecken? Oder ist es die Rache der sagenumwobenen Fischmenschen, die in dem See hausen sollen?
Vieles an „Leichen an der Angel“ ist bewußt schlecht und überdreht, nur einige wenige Sequenzen zeigen, daß Regisseur Mallon durchaus inspirierte Bilder hervorbringen kann. Zwar sind die Figuren in dieser sehr bizarren Troma-Produktion schön skurril gezeichnet, doch kann dies letztendlich nicht alles sein. Die Effekte, die sehr blutig sind, scheinen in der deutschen Fassung geschnitten zu sein. Insgesamt dehnt der Film seine simple Geschichte zu lang auf die 103 Minuten und läuft damit Gefahr, daß der Zuschauer einschläft. Mit Mark Jacobs, Lisa Todd, Patrick Danz, Don Cosgrove u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin