Drei Paare finden sich in einem alten Landhaus ein, welches von zwei älteren Damen und einem geheimnisvollen Buckligen geführt wird. Sie alle sollen die Erben eines verstorbenen Millionärs werden. Pech nur, daß sämtliche Beteiligte nach und nach den Tod im besagten Haus finden.
„Blood Rites“ sollte eigentlich eine britische Plüschsofa-Gruseloper sein, ist aber von Andy Milligan in seiner unnachahmlichen Weise so herzhaft blutig angerichtet worden, daß der auf 16 mm gedrehte Film in England zu den „Video Nasties“ gehört und verboten wurde. Das Szenarium ist sehr, sehr schwach, die Dialoge ultra-gestelzt und die Mordszenen schwelgen in Blut, so daß lediglich Hartgesottene den Billigstreifen genießbar finden werden. Die Verbindung von Gothic-Novel und Prä-„Freitag der 13.“-Body-Count gerät schon deshalb nicht nach dem guten Geschmack, weil Regisseur Andy Milligan keine 10 Cent für ein gutes Skript übrig hatte. Mit Don Williams, Veronica Radburn, Maggie Rogers u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin