Tokio. Eine Studentin wird von einem geheimnisvollen, sonnenbrilletragenden Fremden verfolgt, der sie immer wieder auf ihre schwangere Schwester anspricht. Der Zuschauer erfährt bald, daß der Verfolger eine Art Zyklop ist, der das ungeborene Baby für ein Kind seiner Rasse hält. Im Krankenhaus, wo die Schwangere entbinden will, kommt es zu einer blutigen Auseinandersetzung mit dem Zyklopen…
Leider ist es mir nur möglich, eine kaum mehr als vage Inhaltsangabe zu liefern, denn erstens ist die Handlung sehr sprunghaft, und zweitens gibt es weder eine englischsprachig synchronisierte noch untertitelte Fassung von „The Unborn“, so daß man ganz auf sich alleine und seine Japanischkenntnisse gestellt ist. Viele Feinheiten der Geschichte, die sicherlich nicht uninteressant ist, verschwinden leider im stygischen Dunkel des Nicht-Verstehens. Der Höhepunkt von „The Unborn“ ist eine derbe, ziemlich schleimige F/X-Orgie, die in ihrer Ungeschlachtheit an „Seeding of a Ghost“ erinnert. Mit diesem gorigen Ende ist George Iidas Film definitiv nicht für Schwangere zu empfehlen. Mit Mayumi Hasegawa, Kai Atoh, Kazuhiro Sano u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin