Professor Julian Olcott kommt als neuer Lehrer an eine Schule in Schottland. Dort werden nur sogenannte schwer erziehbare Mädchen unterrichtet, die allesamt ein lockeres Mundwerk haben und leichtbeschürzt daherkommen. Kein Wunder also, daß sich auch ein Werwolf in der Schule wohlfühlt. Ein Mädchen nach dem anderen fällt dem Monster zum Opfer. Olcott gerät in den Verdacht, das Halbwesen zu sein…
Der nette, kleine Schwarzweiß-Reißer aus der Hand italienischer Produzenten hängt sich sehr offensichtlich an die US-Horrorfilme der End-50er an, bei denen auch Jugendliche und klassische Halbwesen miteinander verbunden werden (z.B. „Der Tod hat schwarze Krallen“ aka „I Was a Teenage Werewolf“, USA 1957, Regie: Gene Fowler jr.). Masken, Tricks und Regieeinfälle sind dürftig bis banal, dafür wird man aber mit einigen ausgesucht hohlbackigen Dialogen entschädigt. „Bei Vollmond Mord“ ist also unverkennbar ein echtes Zeitprodukt und heute nur noch für hartgesottene Allesseher oder Trash-Fans goutierbar. Auf seine Art ist der Film aber ganz kurzweilig. Mit Barbara Lass, Carl Schell, Curt Lowens, Maurice Marsac u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin