Rumänien. Heute. Die Studentin Michelle kann sich zwar aus den Fängen des Vampirs Radu befreien (siehe: „Diener des Bösen“), doch steht sie weiterhin unter seinem unheilvollen Einfluß. Auch ihre Flucht nach Bukarest nützt ihr wenig, denn sie ist bereits ein Geschöpf der Nacht. Ein verzweifelter Anruf bei Schwesterchen Rebecca, und schon wird diese ebenso in den Fall verstrickt. Mit von der Partie ist diesmal auch Radus Mutter, eine Jahrhunderte alte Hexe.
„Helldance“ ist trotz der wegen einer anderweitigen Lizenzvergabe notwendigen Umtitelung schnell als Fortsetzung zu „Diener des Bösen“ identifizierbar, denn er knüpft haargenau am ersten Teil an und spinnt die Geschichte um den Vampir Radu geschickt weiter. Streckenweise ist dabei echter Hardcore-Horror mit diversen Blut- und Ekel-Einlagen daraus geworden; eine Entwicklung, die sich schon zum Ende des Originals abzeichnete. Allerdings kann man das Tempo vom Anfang nicht lange halten, so daß etwas Leerlauf zu verzeichnen ist. Das Spiel mit dem Schatten des Vampirs stammt direkt aus Coppolas „Dracula“. Mit Anders Hove, Denice Duff, Kevin Blair, Melanie Shatner u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin