Durch einen dummen Zufall wird der Army-Offizier Glenn Manning starker radioaktiver Strahlung ausgesetzt. Erst gibt man ihm keine Chance, um zu überleben. Doch dann stellen die Militärärzte fest, daß Mannings Haut sich regeneriert und der gute Mann ständig wächst. Er kommt in die Isolation. Irgendwann, nachdem er bereits haushoch geworden ist, wird Manning alles zu bunt, und er bricht aus dem Army-Lager aus…
Keiner kann es besser! Schlock-Master Bert I. Gordon haut hier mächtig auf die Kacke und präsentiert mit „Der Koloß“ wohl seinen technisch unterbelichtetsten Film. Die Spezialeffekte sind ausnahmslos sehr, sehr billig, und zu alledem sind die Tricks noch ziemlich schlecht gemacht. In manchen Szenen ist der haushohe Manning sogar nur transparent zu sehen, weil das Matte-Bild durchscheint. Die Dramaturgie ist fast komatös und somit kaum vorhanden. Mitleid, wie z.B. bei „King Kong“, kann man keinesfalls empfinden, denn dazu spielt die Besetzung einfach zu hölzern und marionettenhaft. Trash pur. Fortsetzung: siehe „Gigant des Grauens“. Mit Glen Langan, Cathy Downs, William Hudson, James Seay u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin