Vor drei Jahren verschwand Jeffs Freundin Diane bei der Rast an einer Autobahntankstelle spurlos. Seitdem ist er ständig auf der Suche nach ihr und nicht mehr in der Lage, eine vernünftige Beziehung zu führen. Erst die hübsche Kellnerin Rita bringt Jeff von der Suche nach Diane ab. Da erhält Jeff eine Mitteilung von dem Chemielehrer Barney, einem völlig normal erscheinenden Familenvater, über den Verbleib Dianas…
George Sluizer hat den Ruf aus Hollywood vernommen und liefert mit „Spurlos“ ein recht biederes, für den Mainstream-Markt konzipiertes Remake seines eigenen „Spurlos verschwunden“ ab. Die Geschichte ist stark amerikanisiert (damit auch die dümmsten US-Zuschauer einen Wiedererkennungseffekt haben!), mit zugkräftigen Stars besetzt und mit einem völlig anderen Schluß versehen worden. Im Gegensatz zum Original wird hier nicht dem makabren Schrecken à la Poe gehuldigt, sondern eher dem typischen Psychopathenkino der letzten Jahre. Der Film ist zwar deswegen nicht minder spannend, aber irgendwie hatte „Spurlos verschwunden“ erheblich mehr Charme. Auf Video letterboxed (1,82:1). Mit Jeff Bridges, Kiefer Sutherland, Nancy Travis, Lisa Eichhorn u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin