Massachusetts 1691: Der Hexenmeister Warlock kann kurz vor seiner Hinrichtung in einem Zeitwirbel entkommen und landet im Boston des Jahres 1989. Flugs wird er von dem Hexenjäger Redferne verfolgt, der mit Hilfe der Kellnerin Kassandra weiters Unheil vermeiden will, denn Warlock sucht mittlerweile nach einer verschollenen Hexenbibel, mit deren magischen Kräften er die Welt vernichten kann.
„Warlock– Satans Sohn“ ist eine Horrorvariante von Russell Mulcahys „Highlander“. Warum? Weil Steve Miner viele Ideen und Anleihen eindeutig von dort hat. Leider besitzt Regisseur Miner aber nicht die visuelle Kraft des Australiers Mulcahy, so daß „Warlock– Satans Sohn“ nur ein Schatten seines Vorbildes ist. Der Plot wird recht kurzweilig dargereicht und durch einige harte Sequenzen aufgepäppelt, die aber in der deutschen Fassung gekürzt sind. Einige Tricks, so z.B. das Flug-Duell, sind recht ansehnlich und entschädigen für die hölzernen Darsteller. Im Einerlei der ewigen Schlitzer-Filme ist „Warlock– Satans Sohn“ aber frische Abwechslung. Mit „Warlock– The Armageddon“ fertigte Anthony Hickox eine Fortsetzung, die besser als das Original ist. Mit Julian Sands, Lori Singer, Richard E. Grant, Mary Woronov u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin