Eine junge Frau wird von einem Yakuza-Gangster und seinen Schergen mit Drogen vollgepumpt und vergewaltigt. Nach der Tat taumelt das Opfer bis zu einer Krankenstation, um sich dort vom Dach des Hauses zu stürzen. Die Krankenschwester, mit der sie sich noch kurz vor ihrem Selbstmord unterhalten hatte, ist so sehr von dieser Tat erschüttert, daß sie sich auf die Suche nach den Schuldigen macht. Und immer dann, wenn sie einen von ihnen gefunden hat, verwandelt sie sich in ein triefendes Protoplasma-Monster und tötet…
Die mitleidlos kaltschnäuzig inszenierte Vergewaltigung am Anfang von „Guts of a Virgin“ ist nur der Auftakt für eine Reihe von Szenen, die hierzulande wohl nie die Segnung der FSK oder BPS bekommen würden. In schier unglaublicher Weise ergießt sich eine Flut sado-pornografischer Bilder von der Leinwand, die mit den kühnsten Gore-Effekten gekrönt sind, die seit den Italoschockern der frühen 80er Jahre zu begutachten waren. Zweifelhafter Höhepunkt des blutigen Treibens ist ein Geschlechtsakt zwischen dem Protoplasma-Monster und der Freundin des ersten Yakuza-Gangsters, bei dem der übergroße Penis aus der Brusthöhle der Beigeschlafenen herausgepreßt wird. Daneben sieht die schleimige Vereinigung aus „Planet des Schreckens“ wie eine erotische Fotografie aus dem Playboy aus. Leider liegt mir „Guts of a Virgin“ nur in einer japanischen OF vor, so daß ich mir wegen meiner fehlenden Sprachkenntnisse kein Urteil über Dialoge, Feinheiten der Story etc. machen kann. Auf Video letterboxed (1,85:1). Mit Megumi Shori, Kurumi Jogenji, Misa Nakahara, Rie Hirase u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin