Zusammen mit einigen Freunden verbringt die Studentin Kris Miller ein Wochenende in einem über 300 Jahre alten Haus irgendwo in Neu England, das sie vor kurzem geerbt hat. Das verfallene Haus ist ziemlich gruselig und war einst der Sitz eines mächtigen Hexenmeisters. Da taucht ein Fremder namens Philip Carrington auf, der behauptet, ein Architekt zu sein, den das Haus interessiere. In Wirklichkeit ist Carrington jedoch genau jener Hexenmeister, den Kris' Urururgroßmutter einst im Keller einmauerte. Nun will Carrington sich rächen...
"Warlock – Das Geisterschloß", der als dritter Teil der Serie inhaltlich eher aus dem Rahmen fällt, verlässt das genügsame Feld der okkulten Mystery, um der Handlung einen Dreh in Richtung hippen Teenager-Slasher zu geben. So erinnert dann auch folgerichtig das Cover an solche neuerlichen Horrorfilmerfolge wie "Scream" oder "Faculty", ohne jedoch das damit verbundene Versprechen, eben dort anzuknüpfen, einhalten zu können. Viel eher fehlt es der Inszenierung durch Debütant Eric Freiser, der auch zusammen mit Produzent Bruce David Eisen das Drehbuch geschrieben hat, an Schwung, distanzierender Ironie und coolen Dialogen. Dafür gibt es ein paar billige CGI- und Latex-Effekte zu betrachten, die allerdings erst nach einer ziemlich langweiligen und ziemlich langen Einführung zum Einsatz kommen. Die DF ist unmaskiert. Mit Bruce Payne, Paul Francis, Ashley Laurence Boti, Ann Bliss u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin