Adam Gibson, Inhaber einer Hubschrauber-Transport-Firma, kommt am Geburtstag seiner Tochter nach Hause und findet sich selbst im trauten Kreis seiner Familie wieder: Ein Klon hat bereits seine Stelle eingenommen! Fortan wird er von den Killern des Multimiliardärs Michael Drucker verfolgt, der in seinem Größenwahn das „6th-Day-Gesetz“, ein Kloning-Verbot, umgangen hat und sämtliche Mitwisser aus dem Weg räumen will. Gibson vereint sich schlußendlich mit seinem unfreiwilligen Zwilling, um Druckers Machenschaften aufzudecken und seine Familie zurück zu bekommen.
Thriller, die das Klonen von Menschen zum Inhalt haben, gibt es zwar nicht wie Sand am Meer, aber wenn man sich „The Sixth Day“ anschaut, kommt einem irgendwie alles recht bekannt vor. Liegt es nun daran, daß das Ganze wie ein Rundumschlag durchs Genre daherkommt (Von „Total Recall“ bis hin zu „Time Cop“), oder ist einfach nur die mit der Einfallslosigkeit der Drehbuchautoren einhergehende Klaumentalität Schuld an der Misere? Egal, Roger Spottiswoode bedient die üblichen Publikumsgeschmäcker in Hinblick auf Baller-Action, Pyrotechnik, Future-Look sowie genretypische Gemeinheiten (weggeschossene Gliedmaßen etc. und markige One-Liner) und hinterläßt damit letztendlich nur den Eindruck einer x-beliebigen, auf inhaltlicher Ebene weit vorhersehbaren Hollywood-Major-Produktion, die in diesem Fall einfach zu substanzlos und zu lang geworden ist. Fazit: Enttäuschend, zumal Hauptdarsteller Arnold Schwarzenegger partout aus dem harten Action-Fach heraus möchte. Auf Video und DVD (16:9) letterboxed (2,35:1). Des weiteren mit Robert Duvall, Michael Rooker, Michael Rapaport u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin