Der Ort: eine Kleinstadt in der Nähe von Wichita, USA. Tobe ist ein kleiner Angestellter in einem Supermarkt und durch Zufall auch der einzige Überlebende eines schier unglaublichen Massakers, das ein umherziehender Vampir in dem Laden angerichtet hat. Doch auch zuhause ist Tobe vor der Vampirbrut nicht sicher, denn alle Bewohner des Städtchens scheinen schon unter der Kontrolle des unheimlichen Beißers zu stehen. Mit ein paar Freunden versucht Tobe, sich durch die Nacht zu retten und bis zum ersten Sonnenstrahl zu überleben. Keine leichte Aufgabe…
„Darkness“ ist ein überraschend positiver Homemade-Film, der eigentlich schon die Grenze zur Semiprofessionalität überschritten hat. Regisseur Leif Jonkers, der seinen Erstling mit der Unterstützung vieler Freunde fertigstellen konnte, hat solche Vorbilder wie „Near Dark“ oder „Tanz der Teufel“ genau studiert und ein Crossover geschaffen, bei dem das typische Déja-Vu-Gefühl, das einen bei anderen Amateurstreifen zwangsläufig überkommt, nicht sehr ins Gewicht fällt. Die Handlung wird forsch erzählt, Action gibt es beileibe genug und für den Gore-Hound hält Leif Jonkers ein paar extrem blutige Splattereffekte bereit. Zwar gibt es hier und dort einige kleine Verwirrungen in bezug auf die Storyline, doch irgendwie paßt alles ganz gut zusammen. Mit auf der Cassette von „Darkness“, die hierzulande bei „Manic Entertainment“ erschienen ist, gibt es Trailer, Outtakes und Behind-the-Scenes-Material zu sehen. Mit Gary Miller, Michael Gisick, Cena Donham, Steve Brown u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin