Corey und Terence, zwei postpubertäre Gelegenheitsdiebe, die sich selbst Beschaffungsspezialisten schimpfen, erhalten von einem windigen Franzosen den Auftrag, den geheimnisvollen Stein des Lazarus zu suchen. Dieser Stein, den einst Jesus in den Händen hielt, soll es möglich machen, daß die Seelen von Toten auf dieErde zurückkehren können. In den Händen von Marcus, dem selbsternannten Anti-Christen, wird das Kleinod jedoch zur Bedrohung für die Menschheit...
Es gibt Filme, die unter einer lieblosen Synchronisation regelrecht leiden und “Soulkeeper“ gehört zu ihnen, denn selten ging es auf tonaler Ebene langweiliger zu. Doch auch die Handlung selbst ist nicht ganz ohne Fehler, denn bis das Ganze an Tempo gewinnt, ist schon viel zu viel Zelluloid verbraten worden. Irgendwann fragt man sich dann soundso, ob „Soulkeeper“ nicht viel eher eine Parodie auf gängige Horrormotive hätte werden sollen, zumal Darin James Ferriolas Inszenierung kaum einen lahmen Witz ausläßt. Die Belanglosigkeit des Stoffes mit noch belangloseren Effekten aus der Rumpelkammer der KNB-Werkstatt aufzuwerten, ist allerdings ein starkes Stück in Richtung Mogelpackung. In sicherlich schlecht bezahlten Nebenrollen verdienen sich ärmlich: Robert Davi, Brad Dourif, Karen Black und Tommy Tiny Lister jr. Auf Video cropped. Des weiteren mit Kevin Patrick Walls, Rodney Rowland u.a,
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