Herman Munster, ein Nachkomme Frankensteins (Dem Aussehen nach eher ein Nachkomme der Frankensteinschen Schöpfung!), erbt in Old England ein Schloß. Mitsamt der ganzen Famile reist Herman nach Großbritannien, um sein Erbe anzutreten. Schon auf dem Schiff eckt die merkwürdig aussehende Familie (Hermans Frau ist übrigens ein Vampir) überall an.
Belanglose Horrorkomödie, die entweder für einen völlig verregneten Herbstnachmittag oder für den nächsten Kindergeburtstag gut ist. Die dargestellten Charaktere beruhen auf einer in den USA sehr populären 60er-Jahre- Comedyshow: „The Munsters“. So sieht man hier einmal mehr, daß sich für das Fernsehen entwickelte Ideen nicht immer so leicht auf die große Leinwand übertragen lassen. Der Film leidet zu sehr unter der Tatsache, daß er wie eine Nummernrevue aufgebaut ist. Der rote Faden der Handlung tritt in den Hintergrund und so wird „Gespensterparty“ schnell langweilig. Was damals als turbulenter Humor galt, wird heute eher als Klamauk bezeichnet. Mit Fred Gwynne, Yvonne de Carlo, Al Lewis, Butch Patrick
© Selbstverlag Frank Trebbin