Als Mike Macdonald, der Sänger der Rockband “Slash”, erfährt, daß seine Tante gestorben ist, bricht er die Tournee ab und überredet seine Musikerkollegen, ihn zum elterlichen Farmhaus zu begleiten. Dort geraten die Jugendlichen an einen als Vogelscheuche maskierten Sensenmann, der eine üppige Bluternte einfordet. Steckt etwa hinter dem Killer der irre Opa, den der kleine Mike vor Jahren ins Feuer geschickt hat?
Wenn Old Macdonald eine Farm hat! „Slash“ ist ein minderbemittelter, durchaus konventioneller Stalk’n-Slash-Film, der zwar in gelackten Bildern zu erzählen weiß, aber dennoch – weil anschlußfehlerbehaftet – recht schlampig inszeniert worden ist. Die Handlung orientiert sich an jenen x-beliebigen Teenager-in-Angst-Streifen, die schon Mitte der 1980er Jahre abgestanden und uralt wirkten, und läßt Erinnerungen an solche Gore-Klassiker wie „Brennende Rache“ wach werden – nur eben nicht auf dem Blut-Level, denn Make-Up-Effekte sucht man in „Slash“ vergebens. Betrachtet man eh die drei eingeschobenen Musiknummern, so fragt man sich, ob hier überhaupt das richtige Publikum angepeilt wurde. Auf DVD 16:9. Mit Steve Railsback, James O’Shea, Zuleikha Robinson, Craig Kirkwood u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin