Dan Stevens, der karategewandte Sheriff einer US-Kleinstadt muß sich gegen einen geistesgestörten Killer, der Angst und Schrecken verbreitet, durchsetzen. Es gelingt ihm, den Täter dingfest zu machen. Wegen seiner Verletzungen muß der Übeltäter in ein Krankenhaus gebracht werden. Dort gerät er in die Hände des irren Wissenschaftlers Halman, der ihm ein Präparat injiziert, das ihn unverwundbar macht. „Das stumme Ungeheuer“ bricht wieder aus…
Diese leidlich spannende Mischung aus „Frankenstein“-Motiven und ein paar typischen Kickboxing-Kampfszenen ist das künstliche Produkt einer sich immer schneller auf Zuschauererwartungen einstellenden Filmindustrie. Dabei erhält ein zumeist unbekannter Auftragsregisseur ein mit der heißen Nadel gestricktes Drehbuch. Klar, daß sich beide negativen Komponenten irgendwie verdoppeln. Stilistisch zwischen diversen Vorbildern schwankend, kann man mit dem Endergebnis namens „Das stumme Ungeheuer“ wahrlich nicht zufrieden sein. Die Fans von Hauptdarsteller Chuck Norris werden wegen der zu geringen Kämpfe ihres Stars enttäuscht sein, und der triviale Horrorstoff kann auch niemanden befriedigen. Alternativtitel: „Silent Rage“. Des weiteren m Ron Silver, Steven Keats, Toni Kalem u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin