Franks Bewertung

starstar / 2

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Eine französische Familie, frisch von der Stadt aufs Land gezogen, erlebt einige unheimliche Dinge in ihrem neuen Haus: Scheiben zerspringen, Tische fliegen durch die Luft, und ein Freund der Familie wird von einem Kühlschrank gejagt(!). Die Ereignisse erreichen ihren Höhepunkt, als ein Fernsehteam kommt, um alles zu filmen.

Dies ist das Regiedebut vom Sohn des berühmten Surrealisten Luis Buñuel. Obwohl der Film viele Register späteren Hollywood-Schreckens à la „Poltergeist“ zieht, ist er nur bedingt ein gelungener Gruseler. Der völlige Verzicht auf bedeutungsschwangere Musik läßt viele Schockbilder ins Leere laufen. Außerdem entwickelt sich der pyrotechnische Teil dieses Okkult-Thrillers, der das altbewährte Thema des verwunschenen Hauses nicht unbedingt überstrapaziert, eher schleppend. Das nicht erklärende Ende läßt den Zuschauer in einer ähnlichen Verwirrung zurück wie einige der Filmfiguren. Seine deutsche Erstaufführung erfuhr der Streifen im öffentlich-rechtlichen Fernsehen. Mit Francoise Fabian, Jean-Marc Bory, Yasmine Dahm, Sébastian Stark u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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