Franks Bewertung

starstarstar / 4

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

29.04.2020
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Review

von Frank Trebbin

Ein tödliches Virus hat die Menschheit nahezu ausgelöscht. Eine Familie versucht in dieser unwirklichen Umwelt zu überleben. Doch die Nahrung wird knapp und erbarmungslose Plünderer ziehen durchs Land. Der Familie bleibt keine Wahl. Sie macht sich auf die gefährliche Reise zu einem mysteriösen, aber sicheren Ort namens „The Mansion” - der nur vielleicht existiert. Ein gnadenloser Kampf beginnt. (Zitat: Pressetext Tiberius Film)

Post-apokalyptische Stoffe mit nur ganz geringem Budget zu verfilmen, ist sicherlich kein leichtes Unterfangen und so ist es bisher nur sehr wenigen Streifen, die diese Parameter zu erfüllen hatten, gelungen, ein vorzeigbares Ergebnis zu erzielen. Der deutlich mit knappstem Budget ausgestattete „Fear Comes Home“, eine Indie-Produktion wie aus dem Lehrbuch, geht dabei einen durchaus funktionierenden Weg: mittels farbentsättigter Handkamera-Bilder wird für die entsprechende Optik gesorgt und das Gros der Gelder ist in die nicht immer sehr gelungenen Effekte geflossen. Sei es nun der eine oder andere VFX-Shot oder gar so mancher eher unfreiwillig komische Body Prop – trotz gewisser rein technischer Abstriche dienen diese zur durchaus funktionierenden Illustrierung einer durch und durch bedrückenden Atmosphäre. Die Handlung selbst besteht aus sattsam bekannten, weithin austauschbaren Story-Elementen aus der Grabbelkiste des Genres und ist trotz einiger kleiner Längen hinreichend spannend, um genügsame Fans solcher Unterhaltung bei der Stange zu halten. Fazit: Andrew Robertsons Erstling ist zwar ausbaufähig aber keinesfalls als misslungen zu bezeichnen. Bildformat: 2,35:1. Mit Amy Rutberg, Carter Roy, Chris Kies, Eva Grace Kellner, Sebastian Beacon u. a.

Ab 30.04. DIGITAL und ab 07.05. auf DVD und BLU-RAY erhältlich

© Selbstverlag Frank Trebbin

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