Kurz nach dem Zweiten Weltkrieg wird die kleine Stadt Texarkana im US-Bundesstaat Arkansas von einer mysteriösen Mordserie erschüttert. Staatspolizei und FBI jagen hinter dem Phantom-Killer her, der des Nachts Liebespaare auflauert und zu Tode quält. Der abartige Unbekannte kann aber immer wieder aus den Fallen seiner Häscher entkommen– bis heute.
Dieser formal unausgegorene Film stellt einen der krankhaftesten und zugleich langweiligsten Einstiege in das Stalk’n-Slash-Genre dar. Gestützt auf „authentisches“ Material werden hier pervers-voyeuristisch angehauchte Mordsequenzen zelebriert, die weder inhaltlich noch technisch tragbar sind. Auch die durchweg guten Schauspieler können nicht darüber hinwegtäuschen, daß Charles B. Pierce ein echter Schund gelungen ist, der noch nicht einmal für Trash-Freunde geeignet ist. Fazit: Pseudo-Halbdokumentarismus mit Garantie zum Gähnen. Mit Ben Johnson, Andrew Pine, Dawn Wells, Jimmy Clem u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin