Franks Bewertung

starstarstar / 2

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Alle 100 Jahre öffnet sich das Tor zur Hölle und sämtliche Oberschurken der Unterwelt können auf die Erde gelangen, wenn nicht ein weiterer Zauberbann ausgesprochen wird. Dracula, Frankensteins Geschöpf, der Wolfsmensch und andere erscheinen, um nach einem Amulett zu suchen, mit dessen Hilfe man die Welt beherrschen kann. Diesmal ist es die Aufgabe einer Jugendclique, das Tor zur Hölle zu verschließen.

Fred Dekkers zweiter Genrebeitrag, welcher eigentlich eine Kinoauswertung verdient hätte, ist ein gelungener und äußerst amüsanter Streifzug durch die „Hall of Fame“ des Horrorfilms. Obwohl die deutsche Fassung krampfhaft auf lustig getrimmt ist, kann man erkennen, daß Dekker, der sich selbst als Fan des Genres bezeichnet, dessen Wiederbelebung versucht hat. Dies ist ihm auch zum größten Teil gelungen, denn sogar die Jungmimen sind um einiges besser als die ewig kreischenden Teenies der „Freitag der 13.“-Epigonen. Die bestens in die Handlung integrierten Tricksequenzen sind technisch hochwertig und auffallend sauber inszeniert. Zudem weist der Film eine gehörige Portion Selbstironie auf. Letterbox. Mit André Gower, Robby Kiger, Stephen Macht, Tom Noonan u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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