Auf einen Politiker soll ein Attentat verübt werden. Der Mörder ist eine von gewissenlosen Industriellen erfundene mechanische Kampfmaschine, die äußerlich einem Menschen ähnlich sieht. Paco, so heißt der Android, besinnt sich jedoch kurz vor der Ausführung des Jobs seiner ehemals menschlichen Gefühle und revoltiert gegen seine Erfinder.
Dies ist typisches italienisches Epigonenkino. Keine Frage, welcher Kassenerfolg diesmal Pate stand: „Terminator“. Leider ist Sergio Martinos Film aber nicht annähernd so unterhatsam gut, wie man es von einem solchen Stück Exploitationkino erwarten könnte. Die Actionsequenzen sind zwar recht aufwendig in Szene gesetzt, können aber das mangelhafte Script nicht übertünchen. Ganz nach Klischee sind auch die blödsinnigen, kernigen Dialoge der deutschen Fassung, die wieder einmal das Gütesiegel „kompetent bearbeitet“ verdient. Als Trash-Film ist „Paco -Kampfmaschine des Todes“ gänzlich ungeeignet, weil sich der Streifen selbst viel zu ernst nimmt. Mit Daniel Green, Jenet Agren, George Eastman, John Saxon u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin