Franks Bewertung

starstar / 6

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Winston Churchill wollte in den letzten Zweite-Weltkriegs-Tagen eine Seuchenbombe über Deutschland abwerfen. Dazu ist es aber nie gekommen und die Bombe wurde eingemottet. Fast vierzig Jahre später infiziert sich Professor Addams mit den Bakterien, die inzwischen aus der Bombe austreten konnten. Addams verwandelt sich in ein blutrünstiges Monster, welches in London Angst und Schrecken verbreitet. Die Armee wird eingesetzt, um das Problem zu beseitigen…

„Panik“ ist trotz der makabren Katastrophen-Versatzstücke, die ein wenig an George A. Romeros „The Crazies“ erinnern, nichts weiter als ein billig hergestellter Gore-Film mit Zombie-Ästhetik. Das Hauptaugenmerk der Produzenten liegt dann auch eher an den breit ausgewalzten Mordszenen, die in typisch mediterraner Manier recht blutrünstig angelegt sind. Ob hierbei in der deutschen Fassung etwas fehlt, kann man nicht sagen, weil „Panik“ auch so etwas holprig ist. Es ist jedoch stark anzunehmen. Das düstere, nihilistische Ende, das allerdings nicht konsequent durchgezogen wird, hebt „Panik“ gerade mal so auf das Niveau von goutierbarer Dutzendware. Auf Video letterboxed (1,66:1). Mit David Warbeck, Janet Agren, Roberto Ricci u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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