Eine Gruppe mit neun Tänzerinnen, die nach Singapur zur Truppenbetreuung unterwegs ist, stürzt mit dem Flugzeug über dem Meer ab. Man rettet sich auf eine kleine Insel. Gary, der einzige Mann unter den Überlebenden, wird von einer riesigen Spinne gebissen und verwandelt sich daraufhin in ein mordgieriges Monster. Sogleich fällt er die Mädels an. Da naht Rettung in Form eines anlegenden Bootes…
Ein Reißer ist „Ein Toter hing im Netz“ ja gerade nicht geworden, aber dafür macht der Film heutzutage riesigen Spaß. Die Handlung plündert sich quer durch das Genre und verarbeitet so gut es geht die unterschiedlichsten Motive. So gibt es einen Mad Scientist, ein wenig Tier-Horror sowie ein großartiges (im Sinne von lachhaftes) Monster zu begutachten. Erstaunlich an diesem deutschen Nachkriegsstreifen ist die recht formelmäßige Verbindung von Sex und Gewalt, die zu Schnitten durch die FSK führte. Dabei gerät „Ein Toter hing im Netz“ stellenweise zur reinsten Reizwäsche-Show. Aufgelockert wird das alles noch durch Tanzeinlagen im Dschungel. German Trash As It’s Best. Mit Harald Maresch, Helga Frank, Barbara Valentin. Reiner Brand u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin