Franks Bewertung

starstarstar / 2

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

21.04.2014
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Review

von Frank Trebbin

Sofia. In der bulgarischen Hauptstadt ist die Hölle los! Die Frau des amerikanischen Ex-Rennfahrers Brent Magna wurde entführt. Um sie frei zu bekommen, muss Brent einer Stimme am Telefon folgen und alles machen, was diese befiehlt. So wird Brent gezwungen, ein Auto zu stehlen und halsbrecherische Aufgaben in der Metropole zu erledigen. Als die junge Hackerin „The Kid“ zusteigt, scheint die Situation zu eskalieren...

Keine fünf Minuten braucht No-Name-Regisseur Courtney Solomon, um seine höchstpersönliche „Speed“-Variation im B-Movie-Gewand auf Touren zu bringen. Schnell ist der Zuschauer in der kaum mehr als roten Faden zu bezeichnenden Handlung drin; schnell ist auch der Ford Mustang, den Ethan Hawke, der sich mit „Getaway“ deutlich von seinen bisherigen Arthouse-Rollen abzuheben versucht, durch Sofia hetzen muss. Schnell merkt man aber auch, dass trotz angestrengter Action im Minutentakt und trotz der lustvoll inszenierten No-CGI-Show aus Chaos und Zerstörung (Hier ein dickes Lob an das bulgarische Stunt-Team!) „Getaway“ kaum als „richtiger“ Spielfilm durchgehen dürfte sondern nur als bewegtes, bebildertes Best Of der Videospiel-Reihen „GTA“ und „Need For Speed“ (wahrscheinlich war „Getaway“ eh von Anfang an als schneller Cash-In zur gleichnamigen Verfilmung des letztgenannten Spieleklassikers geplant). Wen das nicht stört und wer sich über eine krawallige Musclecar-versus-Polizeiautos-Blechschaden-Lawine erfreuen kann, dem sei dieser No-Brainer hier trotz Logiklöchern und Mini-Story wärmstens an Herz gelegt. Sollte mich nicht wundern, wenn sich Courtney Solomon als Spross von H. B. Halicki herausstellen sollte. Auf BD letterboxed (2,35:1). Des weiteren mit Selena Gomez und Jon Voight als „The Voice“.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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