Franks Bewertung

starstarstar / 6

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

1776 wurde in Pittsburgh der Arzt Benjamin Letham hingerichtet, weil man ihn für einen Vampir und Hexer hielt. Über zweihundert Jahre später wird sein Grab bei Bauarbeiten freigelegt, und Benjamin, der tatsächlich ein Vampir zu sein scheint, erhebt sich aus der Erde und sucht sich seine Opfer unter den lichtscheuen und kriminellen Gestalten der Stadt. Detective Ron Vargo, der die Todesfälle untersucht, glaubt natürlich nicht an Vampire. Benjamin trifft auf seinen Verwandten Matthew, der sich als Serienkiller entpuppt und der selbst ganz gerne ein Vampir werden möchte…

„Heartstopper“ ist ebenso wie „Martin“ eigentlich kein richtiger Vampirfilm, denn gleichwohl fehlen Benjamin Letham die überdimensionierten Eckzähne und die Scheu vor Tageslicht. Viel eher glaubt man bis zum überraschenden Schluß, daß Benjamin ein fehlgeleiteter Irrer ist, der sich seine „Wiedergeburt“ nur zusammengesponnen hat und das Blut anderer Leute einfach nur so trinkt. Leider ist es John Russo aber nicht vollends gelungen, die Zweideutigkeit der Geschehnisse geschickt zu hinterfragen. Zu oft verliert Russo das Interesse an der Tragik seiner Figuren und lenkt sein Augenmerk auf die blutigen Effekte von Tom Savini, der sogar die Rolle von Detective Vargo übernommen hat. Letztendlich wird man aufgrund der Unausgewogenheit des Inhalts von „Heartstopper“ mit diesem Vampirfilm nicht immer ganz zufrieden sein. Des weiteren mit Moon Zappa, Kevin Kindlan u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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