Franks Bewertung

starstar / 2

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

In einem französischen Dorf verschwinden mehrere junge Mädchen spurlos beim Baden in einem kleinen See, wo vor 40 Jahren eine Gruppe deutscher Landser ertränkt wurde. Diese tauchen numehr als lebende Leichen aus dem Gewässer auf und wollen sich an den Dorfbewohnern rächen…

„Zombie Lake“, der manchen Quellen zufolge auch Jess Franco zugeschrieben wird, ist weder inhaltlich noch formal von Bedeutung, wenn man einmal von der Anfangssequenz absieht, die im starken Maße die Wirkung von „Der weiße Hai“ kopiert. Der Rest ist lustloses Herumgebalge zwischen den Nazi-Zombies und den Dorfbewohnern, wobei etwaige Spekulationen auf das seit „Zombie“ gewinnträchtige Geschäft mit den Untoten durch die unblutige Darstellung der Morde fehlschlagen. Wenn Jean Rollin überhaupt für dieses Produkt verantwortlich ist, so fehlt die für ihn so typische Verquickung von Sexualität und Horror. Von „Zombie Lake“ gibt es mindestens zwei verschiedene Fassungen auf dem internationalen Markt, die sich jeweils durch anders gedrehte Szenen unterscheiden. Mit Howard Vernon, Robert Foster, Pierre Escourrou, Marcia Sharif u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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