Alle Tausend Jahre nach Christis Geburt macht sich sein heimlicher Zwillingsbruder, der Anti-Christ, daran, aus seinem Kerker in Jerusalem, der seit dem Jahre 999 von den Rittern des Templer-Ordens bewacht wird, auszubrechen. Hierzu schickt er einen dämonischen Schergen namens Minion durch die Gegend, um den heiligen Schlüssel zum Verlies zu besorgen. Heute, Weihnachten 1999, ist es der Templer-Ritter Lukas, der zusammen mit der New Yorker Archäologin Karen Goodleaf die Menschheit vor dem Anti-Christen retten soll...
Eigentlich wäre "Knight of the Apocalypse" vom Stoff her durchaus dazu in der Lage gewesen, ein mittelmäßig-durchschnittlicher Fantasy-Actioneer zu werden. Doch leider wimmelt es in dem mit heißer Nadel gestricktem Drehbuch voller Unwahrscheinlichkeiten und logischer Patzer, so dass einem selbst die groben Fehler innerhalb der Inszenierung (z. B. sichtbare Reifenspuren an einem Drehort, der im Jahr 999 spielt!) wie spielerische Neckereien vorkommen. Die mitunter kaum stimmige Vermischung aus historischen Halbwahrheiten und biblischen Sprüchen bewirkt zudem eine starke Ablehnung bei jenen Zuschauern, die gerne eine zünftige Geschichte vorgesetzt bekommen wollen. Produktion, Spezialeffekte und darstellerische Leistungen sind eher banal. Alternativtitel: "Der Ritter der Apokalypse". Mit Dolph Lundgren, Francoise Robertson, Roc Lafortune, Michael Greyeyes u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin