Alle Kurzkommentare


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Andreas Bethmann war mir durch seine x-rated Heftchen schon bekannt. Ich mochte diese Heftchen vor allem, weil ich mich köstlich über die Schreib- und Satzbaufehler amüsieren konnte, die in jedem Satz mindestens einmal vorkommen. Als ich in der Videothek nun Bethmanns Todesengel sah, wollte ich unbedingt wissen, was für Filme ein Analphabet dreht. Und ich wurde nicht enttäuscht. Dieser Film ist übler als sein Schreibstil. Eine oberperverse Story um Zuhälter, Nutten und Sex, die in einem Blutbad endet, völlig uninspieriert abgefilmt, ohne Sinn für Bilder oder gar einem Spannungsbogen und, so scheint es, mit geschlossenen Augen zusammengeschnitten. Die Schauspieler agieren hölzerner als jedes Kasperltheater. Für dieses Machwerk ohne Sinn und Verstand kann es nur eine Bewertung geben: 1 von 10 Punkten.

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Ich habe die "Red Edition" DVD zu "Angel of Death gesehen. Meine Erwartungen waren ein billigen Amateurfilm mit viel Sex und Gewalt zu sehen und der trotz der billigen Machart unterhält. Das Resultat war ein Film der zwar brutal war, aber mißerable Gor-Effekte hatte. Ein Film der Sex bot, aber der auch nicht interessanter war als der im Nachtprogramm von Vox. Die Schauspielerinner waren zwar teils noch attraktiv, aber schauspielerisch mißerabel. Und nach 160 Minuten hat man ein Film gesehen, der gerade noch ein paar nette Ideen und pseudo-brillante Kamerafahrten bot, was jedoch ganz amüsant ist. Bethmann sollte sich lieber weiter um seine erstklassigen DVD-Veröffentlichungen bemühen. 3/10

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Ziemlich durchwachsener Film aus dem deutschen Untergrund, der sicherlich nicht jedermanns Geschmack trifft, dennoch so schlecht wie er immer gemacht wird einfach nicht ist. Man muss dem "Todesengel" zu Gute halten, dass er der erste deutsche Sexplotationsfilm war. Mut zu 'was Neuem, das find' ich gut :) Weiterhin ist als erfreulich zu werten, dass die Schauspieler recht ansehnlich spielen und die Gewaltszenen ziemlich explizit und matschig ausgefallen sind - macht Spaß *g*. Klar, die üblichen Fehler einer semiprofessionellen Produktion sind vorhanden, und sie treten auch nicht gerade selten auf, dennoch ist der Film gut guckbar und einfach unterhaltsam. Dass Andreas Bethmann dabei ist, die Anfangsschwierigkeiten zu überwinden, hat er ja mit "Dämonenbrut", seinem neuesten Streifen bewiesen. Also - macht Appetit auf mehr !

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Ich glaube der Film ist nur so erfolgreich (lt. Bethmann zumindest) verkauft worden, weil er provokativ sinnlose Gewaltdarstellung und "Soft"pornoelemente einbindet. Dabei ist der Film schon wieder so schlecht das er Spaß macht. Die Effekte sind auf unteren Amateurniveau und Hauptdarstellerin Manila wirkt auch recht verbraucht (wenn wunderts). Alleine die Tatsache das Bethmann es geschafft hat, eine neue Fassung mit über 160 Minuten auf den Markt zu werfen, ist eine Frechheit. Und Teil 2 ist schon in Planung. Das beste an den Film, wenn man das so nennen darf, ist Oliver "Astro" Krekels Auftritt als Ex-Lover. Nebenbei meldet er sich am Telefon mit "Astro Distributions GmbH) während seine Geliebte Nadine Nigge auf dem Schoß sitzt. Diverse Mundgefechte der beiden Vergewaltiger erinnern an die "Mundstuhl"-Boys. Fazit: Befriedigt Eure Neugierde mit irgendeinem Porno- oder Horrorfilm. Jeder wird besser als "Der Todesengel" sein.

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