In einer kleinen Bergwerksstadt in Nordamerika wird seit zwanzig Jahren kein Valentinsfest mehr gefeiert, weil damals ein schreckliches Grubenunglück geschah, bei dem der Arbeiter Warden erst zum Kannibalen und dann noch verrückt wurde. Als jedoch einige Jugendliche heimlich in einer Fabrik feiern wollen, scheint es, daß der Geist des Verschütteten dies zu verhindern versucht. Mehrere grausige Morde geschehen.
Dieser kanadische Schlitzerfilm ist eindeutig eine schnell produzierte Variation von „Freitag der 13.“, bei der man sogar eine gewisse Originalität entdecken kann, die ihn letztendlich sogar ins Mittelfeld hievt. Die Handlung von „Blutiger Valentinstag“ ist allerdings dermaßen auf die blutigen Spezialeffekte Tom Burmans zugeschnitten, daß dies sogar die amerikanischen Zensoren auf den Plan rief. Um ein X-Rating zu verhindern, ließ Produzent John Dunning erhebliche Kürzungen vornehmen. Die deutsche Fassung ist identisch mit der zwar immer blutigen, aber nicht mehr so schockierenden R-Rated-Fassung. Handwerklich ist George Mihalkas Slashermovie recht ordentlich gefertigt worden, die Spannung ist wie bei vielen dieser Sorte jedoch nur oberflächlich. Mit Paul Kelman, Lori Hallier, Neil Affleck, Keith Night u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin