Franks Bewertung

starstarstar / 3

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Architekt Russell Clifton und seine Frau Dana entschließen sich dazu, die junge Janie zu adoptieren. Anfangs trübt nichts das junge Familienglück, doch dann bröckelt Janies kindliche Fassade. Immer verstörter und immer merkwürdiger verhält sich das Mädchen. Die Cliftons finden über eine Mitarbeiterin der Adoptionsstelle heraus, wer Janies leibliche Eltern waren: Leann und John Netherwood, zwei psychopathische Mörder. Und nun sind diese beiden auf der Suche nach ihrer Tochter…

Schon von der ersten Einstellung an entlarvt sich „Blood Line“ als ein arg konstruierter Psychothriller, der ohne die hanebüchenen Drehbuchideen auf der Stelle treten würde. Zwar ist die Figurenkonstellation um das Psycho-Paar gleichsam der aus „Natural Born Killers“ und dementsprechend schockierend, doch da das meiste im Off passiert, ist Wesley Stricks Film nicht allzu brutal geworden. Selbst das Finale spart einiges aus bzw. man hat das Gefühl, daß nur aus Verlegenheit heraus die übliche Palette an Gemeinheiten und Wiederauferstehungsphrasen bemüht worden ist. Überraschend ist allerdings, daß sich Daryl Hannah und Keith Carradine für die Rollen der Netherwoods in diesem keinesfalls hochkarätigen Subgenrevertreter erwärmen konnten. Des weiteren mit Moira Kelly, Vincent Spana u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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