Die Marshalls werden auf dem Weg in den Urlaub von zwei Gewalttätern überfallen. Doch zum Glück rettet der smarte Simon, ein herumziehender Twen, die Familie. Aus Dankbarkeit wird Simon in das Ferienhaus der Marshalls eingeladen, wo er langsam aber sicher immer mehr Einfluß auf das Familienleben gewinnt. Als sich dann auch noch unheimliche Ereignisse mehren, geht Papa Marshall ein Licht auf: Simon ist nicht der, der er vorgibt zu sein, sondern ein dunkler Punkt in seiner Vergangenheit...
Keine Frage: "Sommer der Angst" ist ein nur leidlich spannender TV-Made-Psychothriller, der weder vorne noch hinten so richtig hochkommt. Das Handlungsgefüge ist recht dünn und konzentriert sich in seiner "Spannung" lediglich auf die Enthüllung Simons als Psychopath, der zudem noch ein Geheimnis von Papa Marshall preisgibt. Unter der Regie von Mike Robe ("Luke – Der einzige Zeuge"), der das Ganze zu einem breiigen Etwas durchgewurstelt hat, irren die mittelmäßigen Schauspieler mit ihren platten Dialogen durch einen Drehort, der mitten in Stephen-King-Country zu liegen scheint. "Sommer der Angst" erfuhr zwei Jahre später hierzulande mit dem Fernsehfilm "Tod auf Amrum" ein Remake. Na toll! Mit Gregory Harrison, Glynnis O'Connor, David Gallagher, Natalie Shaw u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin