Computerspezialist John Lewis soll das Cyber-Sex-Programm "Virtual Girl" auf Herz und Nieren prüfen. Inmitten der Bits and Bytes trifft John auf "Virtuality", ein perfekt gestyltes weibliches Wesen, das allerdings so eifersüchtig ist, daß es John sogar bis hin zur realen Welt verfolgt. Plötzlich gibt es einen Mordanschlag aus Lewis' Ehefrau und ein paar merkwürdige Todesfälle in der Computerfirma...
War es in "Virtuosity" noch ein blutgieriger computergenerierter Serienkiller, der die RAMs in Richtung Realität verließ, so darf sich in diesem Cyber-Erotik-Thriller "nur" ein namensloses Silikon-Girlie auf Amoklauf begeben – sehr zum Leid der Zuschauer, denn "Virtual Girl" ist ein Billig-Schmarrn ohnegleichen. Das Teuerste an dieser Produktion dürften wohl die paar Minuten knallig-bunter PC-Bilder gewesen sein, mit der John Lewis' Einstieg in die virtuelle Welt dargestellt wird. Na toll, das schafft mein Sohn auch schon auf 'nem alten 486er. Regisseur Richard Gabai, der sich auch gleich in die zweite Hauptrolle bugsierte, legt zudem wesentlich mehr Wert auf die rappeligen Sexszenen als auf Logik und Thrill. Schwamm drüber. Des weiteren mit Charlie Curtis, Miche Rene Straub, Warren Draper u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin