Der kleine Angestellte Larry Mackey führt im Jahre 1970 gegenüber Sohnemann Bryon ein harte Hand. Plötzlich taucht eine Bande von Verbrechern aus der Zukunft auf und Bryon wird vor den Augen seines Vaters in ein Zeitloch entführt. Larry gelingt es, seinem Sohn ins Jahr 2000 hinter her zu reisen. Dort muß er schmerzlich feststellen, daß der Entführer namens Mac sein Sohn ist – nur eben 30 Jahre älter. Mit dieser Aktion will Mac seinem Vater zeigen, was alles passiert, wenn ein Kind nur mit Schlägen erzogen wird...
Es gibt gute Zeitreisefilme und es gibt hohle, unlogische Zeitreisefilme. „Time Shift“ gehört eindeutig zur zweiten Kategorie, denn dieses unspektakuläre Vater-Sohn-Drama gehört keinesfalls zu einem Science-Fiction-Thriller erhöht. Daß es Douglas Campbell doch gewagt und damit nach dem weitaus besseren „Frequency“ geschielt hat, ist eigentlich gar nicht mal so schlimm, denn schließlich will man mit seiner Ware ja Geld verdienen. Daß man aber in „Time Shift“ die eh schon auf tönernen Füßen stehenden Regeln des Zeitreisefilmsubgenres so brutal aushebelt und negiert, ist schon ein riesiges Ärgernis. Zu den inhaltlichen Unebenheiten gesellt sich dann noch eine flache Allerweltshandlung, die neben Geschwätzigkeiten nur ein paar langweilige Schießereien bietet. Mit Corbin Bernsen, Morgan Rusler, Beth Kennedy, Jeanne Cooper u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin