Haven, Maine. Bobbi Anderson, die Freundin des alkoholsüchtigen Schriftstellers Jim Gardner, gräbt im Wald durch Zufall ein „Ding“ aus, von dem keiner weiß, was es ist, und das unglaubliche Dimensionen hat. Fortan steht erst sie und dann fast die gesamte Bevölkerung des Kleinstädtchens unter dem Einfluß des bizarren Objekts, von dem eine phosphoreszierende Strahlung ausgeht. Jim, der aufgrund eines Unfalls eine Metallplatte im Kopf hat, ist als einziger noch klaren Kopfes und versucht, gegen die unheimliche Macht anzukämpfen…
Produziert vom selben Team wie „Stephen Kings ES“ präsentiert sich auch diese TV-Adaption eines Romans des amerikanischen Vielschreibers als sehr viel mehr authentischer als die meisten Verfilmungen, die fürs Kino entstanden sind. Durch die ausgedehnte Spielzeit von annähernd drei Stunden ist es gelungen, Atmosphäre und Zeichnung der Figuren, die Kings Geschichten so lesenswert machen, weitestgehend herüber zu retten. Lediglich das schnelle Ende hinterläßt zu viele lose Fäden, um so richtig zu befriedigen. Spezialeffekte und Masken sind ok. Alternativtitel: „Tommyknockers“. Mit Jimmy Smits, Marg Helgenberger, Joanna Cassidy, Traci Lords, Robert Carradine u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin