Josh Bunson kehrt nach New Orleans zurück, um das Erbe seines Vaters anzutreten. In einem Brief, der dem Testament beigefügt war, offenbart ihm sein Vater, daß er mit Hilfe seines Sohnes von den Toten auferstehen wird. Hierzu soll sich Josh an die Prostituierte und Macumba-Zauberin Kate wenden. Diese öffnet dem jungen Mann die Pforte zu dem Schattenreich zwischen Himmel und Hölle…
David Schmoeller, der mit „Tourist Trap“ noch irgendwie begeistern konnte, arbeitet unter Produzent Charles Band zwar technisch solide, dafür aber gedanklich ziemlich unbeteiligt. Das Heraufbeschwören der nicht nur klimatisch schwülen Atmosphäre klappt nicht immer, so daß sich die Originalität von „Netherworld“ bald erschöpft. Auch der Einfall mit der fliegenden Hand ist nicht auf eigenem Mist gewachsen, stammt er doch aus „Das Böse“. Bleibt noch zu erwähnen, daß Blues-Rocker Edgar Winter einen Kurzauftritt als Bordellmusiker hat und einige Songs zum hörenswerten Soundtrack beisteuert. Alternativtitel: „Im Bann des Voodoos“. Mit Michael Bendetti, Denise Gentile, Anjenette Comer, Holly Floria u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin