Nach vielen Jahren hat Schlagersänger Nick Cooper die Nase voll vom Show-Business und zieht sich in ein englisches Landhaus zurück, um von dort sein Comeback zu starten. Leider wird er auf dem Lande keine Ruhe finden, denn schreckliche Schreie und mysteriöse Vorkommnisse bringen ihn um seine Nachtruhe. Als dann auch noch Nicks Ehefrau Gail ermordet wird, glaubt jeder, daß der einst so erfolgreiche Schlagersänger dem Wahnsinn nahe ist…
Obwohl sich der britische Filmemacher Pete Walker von seinem langjährigen Drehbuchschreiber David McGillivray (siehe: „Frightmare“ u.a.) getrennt hat, kann er mit „Zeuge des Wahnsinns“ fast mühelos an seine früheren Splatterfilme anknüpfen. Die von ihm wirkungsvoll in Szene gesetzten Effekte sind zwar –wie immer– relativ einfach zu durchschauen, dafür aber sehr blutig und wirkungsvoll. „Zeuge des Wahnsinns“ zeichnet sich jedoch ebenso durch eine solide Besetzung, eine annehmbare Handlung sowie viele grausige und unheimliche Szenen aus. Daß mancherorts die Logik etwas hinkt, sei hier verziehen, denn die Geschichte wird allemal spannender erzählt als der x-te „Freitag der 13.“-Aufguß. Mit Jack Jones, Pamela Stephenson, David Doyle, Sheila Keith u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin