Franks Bewertung

starstarstarstar / 3

0-5 Sterne für den Film, gefolgt von dem "Härtegrad" auf einer Skala von 0-10

Diese Kritik stammt aus der Buchreihe "Die Angst sitzt neben Dir"


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Review

von Frank Trebbin

Aufgrund des späten Einschreibens an ihrer Universität müssen mehrere Studenten mit dem Quartier in dem einsam gelegenen Strandhaus der Mrs. Engles vorliebnehmen. Diese und ihr verstörter Sohn Mason benehmen sich sehr merkwürdig, scheinen aber harmlos zu sein. Da wird eines morgens am Strand eine nackte Männerleiche gefunden. Erst jetzt realisieren die jungen Bewohner des Hauses, daß im Keller noch eine Person haust: Victoria, die verschmähte Tochter von Mrs. Engles.

Trotz des oft verfilmten Plots bietet „Psychock“ doch eine erhebliche Abwechslung zu den vielen Teenager-in-Angst-Streifen, weil er zum einen mit guten darstellerischen Leistungen aufwarten kann und zum anderen von Regisseur Denny Harris entsprechend ernst angepackt wurde. Das furiose Ende ist nervenaufreibend und gnadenlos spannend inszeniert. Die inhaltlich ansprechende Auflösung der Geschichte ist ebenso intensiv und vielschichtig wie das hier versteckt geehrte Vorbild „Psycho“. Ebenfalls von Altmeister Hitchcock abgeschaut wird die realistische Zeichnung der Figuren mit ihren nachvollziehbaren Macken und Ängsten. Neben den vielen einfallslosen Schlitzerfilmen, die auch meistens im Universitätsmilieu spielen, fällt „Psychock“ angenehm positiv auf. Mit Barbara Steele, Cameron Mitchell, Yvonne de Carlo, Rebecca Balding u.a.

© Selbstverlag Frank Trebbin

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