In ihrem neuen Apartment findet Paige Benedict ein Ouija-Brett. Als sie es benutzt, meldet sich die tote Susan, die vor ihr das Haus bewohnte und dort auf mysteriöse Weise ums Leben kam. Paiges Ex-Freund Mitch, ein Polizist, findet heraus, daß eine Susan nie unter der Adresse gemeldet war. Ist das Ganze eventuell nur ein fauler Zauber, um Paige in die Arme ihres Mitmieters Russel zu treiben? Da wird der Hausmeister ermordet aufgefunden…
Das größte Manko an diesem Sequel ist, daß Kevin S. Tenney sich selbst und sein Werk zu ernst nimmt. So ist dann auch nur in der Szene mit dem jüdischen Okkultismushändler das gesunde Maß an Selbstironie zu spüren, das „Witchboard 2– Die Tür zur Hölle“ ins Mittelfeld des Genres hätte hieven können. Während also inhaltlich kaum etwas Neues zu vermelden ist, darf man sich auf der formalen Ebene auf einige außergewöhnliche Kamerafahrten (u.a. durch ein fahrendes Auto!) freuen. Hier zeigt der Regisseur, daß er seinen Job gelernt hat. Nur das Drehbuchschreiben, das sollte Tenney lieber lassen. Mit Ami Dolenz, Timothy Gibbs, John Gutins, Laraine Newman u.a.
© Selbstverlag Frank Trebbin